Category Archives: Berlin Museum

Deutsches Currywurst Museum Berlin: Kultwurst der Hauptstadt erleben

Kaum eine andere kulinarische Köstlichkeit wird so sehr mit Berlin in Verbindung gebracht wie die Currywurst. Dies dürfte wohl auch der Grund dafür gewesen sein, warum man in der Hauptstadt das Deutsche Currywurst Museum ins Leben gerufen hat. Auf interaktive Weise kann man sich mit der Geschichte, der Herstellung und den verschiedenen Geschmacksarten auseinandersetzen.

Deutsches Currywurst Museum

Deutsches Currywurst Museum

Wer in Berlin den kleinen Hunger stillen möchte, trifft natürlich in der Millionenmetropole auf das klassische Angebot der Fast Food-Ketten und viele kleine Dönerläden. Aber selbst diese haben erkannt, dass die Currywurst immer noch eine der wichtigsten Snacks in der Hauptstadt ist. Die Kultwurst wird somit fast an jeder Ecke gereicht, aber in sehr unterschiedlichen Geschmacksvarianten, schließlich schwört jeder auf eine andere Sauce. Einige Geschäfte, die sich nur auf Currywurst spezialisiert haben, sind wie das Curry 36 in Kreuzberg bereits Kult und sind wahre Pilgerstätten geworden.

Medizinhistorische Museum der Charité in Berlin

Berlin hat mit dem Medizinhistorischen Museum der Charité einen wirklich ungewöhnlichen Ausstellungsort, der dem Besucher ein wenig Mut abverlangt. Dank über 900 gut erhaltener Präparate kann man eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Medizin unternehmen und den eigenen Wissensschatz deutlich erweitern.

Medizinhistorisches Museum Berlin

Medizinhistorisches Museum Berlin

Die Charité gehört seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Krankenhäusern Deutschlands mit weitreichender Forschung. Wer sich mit diesen Thema etwas näher auseinandersetzen und auch die Geschichte beziehungsweise die Entwicklung der Medizin in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten nachvollziehen möchte, dem sei das Medizinhistorische Museum der Charité in Berlin wärmstens ans Herz gelegt.

Medizinhistorische Museum: Vier Jahrhundert eindrucksvoll dokumentiert

Das heutige Medizinhistorische Museum ist aus dem ehemaligen Pathologischen Museum Robert Virchow hervorgegangen und kann mit einer eindrucksvollen Sammlung aus vier Jahrhunderten aufwarten. Die Besucher bekommen dank der zahlreichen Instrumente, wertvollen Büchern und Mikroskopen eine ungefähre Vorstellung von ärztlichen Untersuchungen in der Vergangenheit. Von moderner Medizin war man selbst am Anfang des 20. Jahrhunderts noch meilenweit entfernt, ebenso von optimaler Diagnostik. Das wahre Highlight des Museum sind jedoch die über 900 pathologisch-anatomischen Präparate. Deren Betrachtung erfordert in manchen Fällen schon etwas Mut, denn hier fühlt man sich teilweise an ein Gruselkabinett erinnert. Für die Erforschung waren sie jedoch wertvolle Bestandteile. Ein wirklich interessantes Museum, das tiefe Einblicke gewährt und vom üblichen Muster etwas abweicht. (Foto: Medizinhistorische Museum von Thomas Quine, CC BY – bearbeitet von berlinsehenswürdigkeiten.)

Viking: Die Welt der Wikinger in Berlin

Die Ausstellung „Viking. Die Welt der Wikinger – Kulturen im Kontakt“ in Berlin, die zwischen dem 10. September 2014 und dem 31. Januar 2015 im Martin-Gropius-Bau zu sehen sein wird, ist eine wohltuende Auseinandersetzung mit den Bewohnern Skandinaviens, die mit zahlreichen Klischees belegt sind.

Wikinger Ausstellung in Berlin

Wikinger Ausstellung in Berlin

Die Wikinger sind den meisten Menschen nur als gewalttätige Seeräuber bekannt, die zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert Angst und Schrecken in Europa verbreiteten. Zwar war der Raub gerade ein Bestandteil des kulturellen Lebens der Wikinger, vor allem durch Männer, die in der Ferne nach Reichtum und Macht trachteten, allerdings wird dies den „Nordmännern“ keinesfalls in Vollem Umfang gerecht.

Dungeon Berlin: Gruselshow in der Hauptstadt

Das gepflegte Gruseln zieht in die Hauptstadt ein: Der Berlin Dungeon öffnet seine verrosteten, knarrenden Pforten und entführt die Besucher in die dunkle, über 700 Jahre alte Geschichte der Stadt in einer 60-minütigen Reise in die Unterwelt.

Dungeon Berlin (c)  Christian Kielmann

Dungeon Berlin (c) Christian Kielmann

Nach den Erfolgen in London, Hamburg, Edinburgh, Amsterdam, Blackpool und im Warwick Castle wird nun der Berlin Dungeon eröffnet: Mehr als 700 Jahre der grauenvollsten Geschichten werden in neun Shows von professionellen Schauspielern auf amüsant-gruselige Weise vorgestellt. Innerhalb von 60 Minuten können schaurige Begebenheiten und unangenehme Situationen nacherlebt werden. Die Führungen werden alle paar Minuten neu gestartet, so dass sich die Gruppen nicht treffen, die Atmosphäre gleichsam erhalten bleibt und dennoch niemand zu lange warten muss.

Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze in der Arena Berlin

In der Arena Berlin gastiert von 9. März bis zum 1. September 2013 die Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“. Die Ausstellung bietet auf 4.000 Quadratmeter Nachbildungen des Grabschatzes und garantiert mit über 1.000 Objekten und Lehrmitteln einen spannenden Eindruck in das Leben des großen Pharaos und seines Reiches.

Tutanchamun - Sein Grab und die Schätze flickr (c) fuppMagazin CC-Lizenz

Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze flickr (c) fuppMagazin CC-Lizenz

Vor 90 Jahren entdeckte der britische Archäologe Howard Carter das Grab des Pharaos Tutanchamun im Tal der Könige. Dieser Grabschatz zählt zu den wichtigsten Entdeckungen in der Geschichte der Ärchäologie und in der Geschichte Ägyptens. Seit der Entdeckung am 26. November 1922, ist die Begeisterung für den Pharao und dessen Grabbeigaben ungebrochen.

Im ersten Teil der Ausstellung „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“ in der Arena in Berlin, werden die Besucher in die Kultur und die Bräuche des alten Ägypten und der Zeit des Pharaos Tutanchamun anhand eines Dokumentarfilmes eingeführt. Im zweiten  Ausstellungsteil werden über 1.000 Repliken, wie die berühmten goldenen Masken und Särge, sowie den Schmuck des Pharaos aus der Grabkammer der Öffentlichkeit gezeigt. Dort haben die Besucher auf 4.000 Quadratmeter ausreichend Gelegenheit die Welt des Pharaos auf eigene Faust zu entdecken.

Das Deutsche Historische Museum feiert 25. Jubiläum

Das Deutsche Historische Museum in Berlin feiert mit einer Veranstaltungsreihe seinen 25. Geburtstag. Seit der Gründung im Jahre 1987 kamen über 12 Millionen Besucher zu den Ausstellungen und sonstigen Veranstaltungen des Museums. Während der Feierlichkeiten stehen den Besuchern ein umfangreiches Programm, bestehend aus Führungen und weiteren Aktionen, zur Verfügung. Die Jubiläumsfeierlichkeiten finden am 27. und 28. Oktober mit einem großen Publikumsfest ihren Höhepunkt.

Deutsches Historisches Museum Berlin flickr (c) kmardahl CC-Lizenz

Deutsches Historisches Museum Berlin flickr (c) kmardahl CC-Lizenz

Das Deutsche Historische Museum kann auf eine sehr erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Anlässlich der 750 Jahr Feier der Stadt Berlin wurde die Gründungsurkunde vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und dem damaligen Bürgermeister Berlin, Eberhard Diepgen unterzeichnet. Das Museum hat seit seinen Anfangstagen das Ziel, Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame europäische wie deutsche Geschichte zu fördern. Mit diesen hohen Vorsätzen fährt das Museum sehr erfolgreich. So kann das Museum auf über 200 Ausstellungen und 12 Millionen Besucher zurückblicken.

Heinrich Zille-Museum in Berlin

Wer sich für Berliner Kunst interessiert, der wird am Heinrich Zille-Museum nicht vorbeikommen. Der Künstler des ausgehenden 19. Jahrhunderts brachte vor allem das soziale Leben der Stadt zu Papier, das in den Berliner Hinterhäusern zu finden war. Dies Einblicke sind in der heutigen Zeit etwas ganz Besonderes.

Heinrich Zille in Berlin flickr (c) Andrew Dupont

Heinrich Zille in Berlin flickr (c) Andrew Dupont

Berlin am Ende des 19. Jahrhunderts war wie die meisten deutschen Metropolen von der schnell wachsenden Industrie geprägt.  Ausreichend Wohnraum und Jobs gab es selten, dennoch herrschte hier in der Stadt immer noch ein ganz besondere Atmosphäre. Der extreme Dialekt, das enge Zusammenleben und die vermeintliche „Berliner Schnauze“ haben hier ihren Ursprung und finden sich bis zur heutigen Zeit in Berlin. Inmitten dieses ganzen Trubels war stets Heinrich Zille zu finden und wie selten zuvor ein Künstler brachte Berlin auf diese Weise zu Papier. Dadurch haben sich Künstler und Stadt lieben und schätzen gelernt.