Dungeon Berlin: Gruselshow in der Hauptstadt

Das gepflegte Gruseln zieht in die Hauptstadt ein: Der Berlin Dungeon öffnet seine verrosteten, knarrenden Pforten und entführt die Besucher in die dunkle, über 700 Jahre alte Geschichte der Stadt in einer 60-minütigen Reise in die Unterwelt.

Dungeon Berlin (c)  Christian Kielmann

Dungeon Berlin (c) Christian Kielmann

Nach den Erfolgen in London, Hamburg, Edinburgh, Amsterdam, Blackpool und im Warwick Castle wird nun der Berlin Dungeon eröffnet: Mehr als 700 Jahre der grauenvollsten Geschichten werden in neun Shows von professionellen Schauspielern auf amüsant-gruselige Weise vorgestellt. Innerhalb von 60 Minuten können schaurige Begebenheiten und unangenehme Situationen nacherlebt werden. Die Führungen werden alle paar Minuten neu gestartet, so dass sich die Gruppen nicht treffen, die Atmosphäre gleichsam erhalten bleibt und dennoch niemand zu lange warten muss.

Dungeon Berlin: Neun Attraktionen zur Geschichte der Hauptstadt

Erfahrungsgemäß werden die Attraktionen während der Dungeon-Tour ständig erweitert, doch zur Eröffnung erwartet die Besucher ein Sammelsurium aus neun finsteren Schauplätzen, die durch die Jahrhunderte führen. Zunächst werden sie vom Hofnarren über den „Fahrstuhl des Grauens“ hinab in die Untiefen des Berliner Kerkers gelassen, wo sie (hoffentlich sicher) in der „Alten Bibliothek von Berlin“ ankommen. Hier werden sie von Pater Roderich von den Legenden der Hauptstadt unterrichtet.

Die Wildwasser-Floßfahrt „Flucht auf der Spree“ versetzt die Besucher in die haarsträubende Situation, im sechzehnten Jahrhundert vor der Pest fliehen zu müssen, doch ob sie dem Fährmann trauen können, müssen sie selbst entscheiden. Auch das Pestkrankenhaus in den Straßen Berlins verspricht unheilvolle Begegnungen, aber die darauf folgende Folterkammer wird erst recht das Fürchten lehren. In vier weiteren folgenschweren Abschnitten müssen die Besucher des Dungeon Berlin den Gruselgestalten und Schergen entkommen, die perfekt von den Schauspielern dargestellt werden.

Erfolgreiche Gruselshow kommt nach Berlin

Das Konzept der Dungeons ist auf den jeweiligen Ort zugeschnitten: Manche Attraktionen finden sich in allen Städten, doch die erzählten Geschichten beziehen sich auf die unterschiedlichen Historien und die verschiedenen kulturellen Einflüsse. Und dabei sind die Grusel-Shows so erfolgreich, dass ständig in den touristisch interessantesten Regionen neue eröffnet werden – neben dem neuen Berlin Dungeon wird beinahe gleichzeitig auch der York Dungeon Ende März 2013 die Tore aufmachen.

Der Dungeon in Berlin ist besteht seit dem 15. März 2013 und jeden Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, lediglich im November und Dezember verkürzen sich die Öffnungszeiten Werktags um eine Stunde auf 17 Uhr. Tickets können vor Ort für 19 Euro gekauft oder auch online für 17 Euro gebucht werden. Kinder zwischen 10 und 14 Jahren zahlen 13,50 Euro im Internet oder 15 Euro an der Kasse des Berlin Dungeon.

One Response to Dungeon Berlin: Gruselshow in der Hauptstadt

  1. wolfkamp sagt:

    Berlin hat leider einige „echte“ Punkte zum Gruseln (Gestapo-Keller, Stasi-Knast, KZ Sachsenhausen), da wirkt es irgendwie aufgesetzt, eine Art Geisterbahn zu konstruieren. Aber Geschäft ist ja wohl eben Geschäft !

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