Heinrich Zille-Museum in Berlin

Wer sich für Berliner Kunst interessiert, der wird am Heinrich Zille-Museum nicht vorbeikommen. Der Künstler des ausgehenden 19. Jahrhunderts brachte vor allem das soziale Leben der Stadt zu Papier, das in den Berliner Hinterhäusern zu finden war. Dies Einblicke sind in der heutigen Zeit etwas ganz Besonderes.

Heinrich Zille in Berlin flickr (c) Andrew Dupont

Heinrich Zille in Berlin flickr (c) Andrew Dupont

Berlin am Ende des 19. Jahrhunderts war wie die meisten deutschen Metropolen von der schnell wachsenden Industrie geprägt.  Ausreichend Wohnraum und Jobs gab es selten, dennoch herrschte hier in der Stadt immer noch ein ganz besondere Atmosphäre. Der extreme Dialekt, das enge Zusammenleben und die vermeintliche „Berliner Schnauze“ haben hier ihren Ursprung und finden sich bis zur heutigen Zeit in Berlin. Inmitten dieses ganzen Trubels war stets Heinrich Zille zu finden und wie selten zuvor ein Künstler brachte Berlin auf diese Weise zu Papier. Dadurch haben sich Künstler und Stadt lieben und schätzen gelernt.

Heinrich Zille-Museum in Berlin

Die Liebe zu seinem Berliner Original spiegelt sich auch in dem liebevoll zusammengestellten Heinrich Zille-Museum wieder. Seit 1999 kann man hier die Werke des Künstlers aus seinen verschiedenen Schaffensphasen bewundern, sich über sein Wirken und Leben informieren. Eingebettet im Herzen Berlins, im Nikolaiviertel, finanziert es sich durch die Eintrittsgelder und ehrenamtlich Mitarbeiter. Genau jene Leidenschaft von Heinrich Zille findet sich nun auch hier, wo ein Besuch auf jeden Fall zu einer lohnenswerten Erfahrung wird.

Heinrich Zille-Museum: Öffnungszeiten, Eintritt und Adresse

Eintritt: Erwachsene 5,00 € – ermäßigt 4,00 €

Öffnungszeiten: 

  • 1. November – 31. März – 11.00 — 18.00 Uh
  • 1. April – 31. Oktober – 11- 19 Uhr

Adresse: Propststraße 11 – 10178 Berlin-Mitte – im Nikolaiviertel

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